Khawars FINELLI-Story
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February
2026

Von selbstgenähten Kleidern zum Millionenunternehmen

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Von selbstgenähten Kleidern zum Millionenunternehmen

Khawars FINELLI-Story

Nadim Ben Said
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Khawars FINELLI-Story
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Wenn man heute über Schweizer Fashion mit internationalem Anspruch spricht, fällt ein Name fast zwangsläufig: FINELLI. Hinter der Brand steht Khawar, Gründer, Designer und kreativer Kopf – jemand, dessen Geschichte zeigt, wie weit Vision, Arbeit und Haltung tragen können.

Im Gespräch mit uns erzählt Khawar offen von seinen Anfängen, seinem Weg durch Unsicherheit und davon, wie er es schaffte, innerhalb von nur fünf Jahren ein Millionenunternehmen aufzubauen.

Der Ursprung von FINELLI liegt nicht in Luxus, sondern in Mangel. Khawar wächst als Sohn von Flüchtlingen auf. Geld für Kleidung, vor allem für die Stücke, die er wirklich tragen wollte, gab es nicht. Also begann er früh, selbst Hand anzulegen.

Bereits mit 14 Jahren nähte er seine eigenen Kleider. Das Handwerk lernte er von seinem Onkel in Pakistan, der ihm zeigte, wie Stoffe zusammengenäht werden. Was aus der Not heraus begann, wurde zur Grundlage einer Vision: Swiss Fashion auf ein neues Level zu bringen.

FINELLI ist längst mehr als eine lokale Brand. Internationale Stars sowie Artists aus der Schweiz tragen die Pieces, nicht weil sie müssen, sondern weil sie wollen. Für Khawar ist das kein Zufall.

Qualität, so sagt er, spreche für sich selbst. Artists wollen fly aussehen – und genau dort setzt FINELLI an. Von Anfang an war sein Ziel, Schweizer Mode sichtbar zu machen, nicht nur im eigenen Land, sondern auf internationalen Bühnen.

Der Weg führte ihn früh zu Begegnungen mit globalen Stars. Besonders in Erinnerung geblieben ist ihm die Zeit mit Swae Lee in Miami – intensiv, absurd, inspirierend. Auch Treffen mit anderen Artists, etwa mit NLE Choppa in Memphis, beschreibt er als wild, aber gleichzeitig überraschend bodenständig. Trotz Superstar-Status: humble Energy.

Zum Abschluss richtet Khawar sich direkt an junge Kreative und angehende Brand-Gründer:innen. Viele hätten Angst vor Hate, vor Kritik, davor, nicht gut genug zu sein. Seine Antwort ist klar: startet trotzdem.

Auch er schämt sich heute für manche seiner frühen Arbeiten. Aber genau diese Schritte waren notwendig. Niemand beginnt perfekt. Wichtig sei nur, überhaupt zu beginnen – und dranzubleiben.

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